David & Katrin

REVEAL/HIDE GERMAN TRANSCRIPT
Kathrin: Hallo Dawid!

Dawid: Hallo Kathrin, wie geht's?

K: Gut, und selbst?

D: Danke, gut. Warum bist du nach Irland gekommen?

K: Ich bin hier um zu studieren. Warum bist du hier, Dawid?

D: Aus dem gleichen Grund. Und warum hast du Irland ausgewählt?

K: Es gab viele Gründe, vor allem weil man in Irland Englisch spricht und weil die Schule viele grafische Fächer anbietet. In Österreich ist mein Studium sehr technisch. Ich will aber auch kreativ arbeiten, also finde ich, dass das LYIT eine gute Ergänzung zu meiner Studienrichtung ist. War deine ersten Wahl Irland?

D: Ich habe auch über Österreich nachgedacht, aber letztendlich habe ich mich für Letterkenny entschieden. Weil mein Studienfach in Österreich nicht angeboten wurde und man in Irland Englisch spricht. Und was war dein erster Eindruck von Irland?

K: Bevor ich nach Letterkenny gekommen bin, war ich zwei Tage in Dublin und dort war es ganz nett. Als ich dann in Letterkenny angekommen bin, habe ich gleich einmal meine neuen Mitbewohnerkennen gelernt und wir haben die Stadt erkundet. Abgesehen vom Regen waren die ersten Tage in Irland aber sehr spannend und positiv.

D: Ja, sehr interessant. Woher kommst du genau aus Österreich?

K: Aus Niederösterreich. Ich studiere in St. Pölten und ich lebe in Amstetten, einer kleinen Stadt. Warst du schon in Österreich?

D: Ja, ich war in Wien als ich zehn war. Und ein zweites Mal 2007 als ich nach Italien gefahren bin, aber ich bin nur durch Österreich gefahren. Und warst du schon in Polen?

K: Ja, ich habe ein Jahr in Polen gelebt. Deswegen ist Polen auch wie eine zweite Heimat für mich und ich habe dort nur gute Erfahrungen gemacht. Das ist wahrscheinlich auch der Grund, warum ich ein Auslandssemester machen wollte. Ich habe auch viele Städte dort gesehen und fahre auch jedes Jahr wieder zurück.

D: Und wo hast du in Polen gelebt?

K: Ich habe in Olsztyn gewohnt.

D: Hast du darüber nachgedacht dein Erasmus-Semester in Polen zu machen?

K: Ja, ich habe darüber nachgedacht, aber es gab keine gute Partnerhochschule und mein Polnisch ist nicht gut genug. Aber jetzt sind wir in Irland und ich kann mit meinem polnischen Tandempartner mein Polnisch verbessern.

D: Ja, genau. Hast du schon andere Orte in Irland besucht?

K: Ja, ich war schon in Süden an der Küste und in Cork, in Kilkenny, die Klippen von Moher und natürlich noch ein paar andere Orte im wunderschönen Donegal. Und vor kurzem war ich in Belfast, also nicht mehr in Irland, aber noch auf der Insel. Und du, wo warst du schon in Irland?

D: Ich war an der Westküste, in Cahir, auch in Kilkenny und in Newsgrange und Monasterboice in der Nähe von Dublin. Mein Freund und ich haben eine Reise mit einem gemieteten Auto gemacht. Und vor drei Wochen habe ich Giant's Causeway und das Dunluce Schloss besucht. Ach ja, was studierst du eigentlich?

K: Zu Hause studiere ich Medientechnik und hier mache ich Kurse aus dem Bereich Digitale Medien und Grafikdesign. Welches Studium machst du?

D: Ich mache Buchhaltung in Irland, sowie zu Hause. Ich will ein Lehrer an der Wirtschaftsuniversitä t in Katowice werden. Was denkst du über Letterkenny und die Leute in Irland?

K: Ich finde Letterkenny okay, aber mir ist die Stadt ein wenig zu klein. Ich finde, die meisten Leute sind nett, aber manchmal verstehe ich ihren starken, gälischen Akzent nicht. Die Studenten hier sind auch sehr jung, oder ich bin zu alt. Und was hältst du von den Studenten und dem Unterricht am LYIT?

D: Ich finde die Studenten und die Lehrer sind sehr freundlich und die Universitä t kümmert sich um die Studenten. Am LYIT habe ich Deutschunterricht weil ich mein Deutsch verbessern will, nicht nur Englisch.

K: Ich finde, dein Deutsch ist sehr gut. Jetzt könntest du auch ohne Probleme nach Österreich kommen. Willst du mich einmal besuchen?

D: Selbstverstä ndlich. Danke, Kathrin. Vielen Dank, das du dir Zeit für das Interview genommen hast.

K: Kein Problem, es hat auch Spaß gemacht mit dir zu reden.

REVEAL/HIDE ENGLISH TRANSLATION
Kathrin: Hi Dawid!

Dawid: Hi Kathrin, how are you?

K: Fine, and you?

D: Fine, thanks. Why have you come to Ireland?

K: I am here to study. Why are you here, Dawid?

D: For the same reason. And why have you chosen Ireland?

K: There were many reasons. Firstly, because in Ireland English is the spoken language and because the university offers many graphic oriented subjects. In Austria my studies are very technical. I want also to work creatively, though, so I think that the LYIT is a good contribution to my field of study. Was Ireland your first choice?

D: I was also thinking about Austria, but in the end I made up my mind for Letterkenny. Because my field of studies was not offered in Austria and here people speak English. And what was your first impression of Ireland?

K: Before I came to Letterkenny, I had been two days in Dublin and there it was pretty well. When I arrived in Letterkenny, I got to know my new housemates immediately and we explored the town. Apart from the rain the first days in Ireland were very gripping and positive.

D: Yes, very interesting. Where are you from exactly in Austria?

K: From Lower Austria. I study in St. Pölten and I live in Amstetten, a small town. Have you ever been to Austria?

D: Yes, I was in Vienna when I was ten. And the second time in 2007 when I was going to Italy I went through Austria. Have you ever been to Poland?

K: Yes, I was living in Poland for one year. Therefore Poland is for me a second home and I made only good experiences. This is probably also the reason why I wanted to make a semester in another country. I have also visited many cities and I come back to Poland every year.

D: And where were you living in Poland?

K: I was living in Olsztyn.

D: Were you thinking about making your Erasmus semester in Poland?

K: Yes, I was, but there are not any good partner universities and my Polish is not good enough. But now we are in Ireland and I can improve my Polish with my Polish tandem partner.

D: Exactly. Have you visited other places in Ireland yet?

K: Yes, I have already been in south coast and in Cork, in Kilkenny, the Cliffs of Moher and of course some other places in miraculous Donegal. And short time ago, I was in Belfast, so not any more in Ireland but still on the island. And you, where were you in Ireland?

D: I was in the west coast, in Cahir, also in Kilkenny and in Newsgrange and Monasterboice near to Dublin. My friend and I had a trip with a hired car. And three weeks ago I visited Giant's Causeway and the Dunluce Castle. Ohh yeah, what do you study, actually?

K: At home I study Media Technology and here I make a course of the department of digital media and graphics design. What do you study?

D: I do the accountancy in Ireland, as well as at home. I want to become a lecturer in the University of Economics in Katowice. What do you think about Letterkenny and people in Ireland?

K: I think Letterkenny is okay but for me the town is a little too small. I think most of the people are very nice although sometimes I do not understand their strong Gaelic accent. The students here are also very young or I am too old. And what do you think about the students and the course in LYIT?

D: I think the students and the lecturers are very friendly and the university takes care of the students. In LYIT I have German classes because I also want to improve my German, not only English.

K: I think, your German is very good. Now you could also come to Austria without any problems. Do you want to visit me?

D: Of course. Thanks Kathrin. Thank you very much for the time you spent on the interview.

K: No problem, it was a pleasure to talk with you.


Julie & Fritz

REVEAL/HIDE GERMAN/ENGLISH TRANSCRIPT
Julie: Guten Tag. Mein Name ist Julie. Ich studiere hier in Letterkenny und ich würde gerne ein Interview mit Ihnen führen, über Ihre Erfahrungen hier in Irland, Letterkenny.

Hallo, my name is Julie. I'm studying here in Letterkenny and I would like to do an interview with you; about your experiences here in Ireland, Letterkenny that is.

Fritz: Gerne

Sure.

Julie: Darf ich Sie duzen?

May I call you by your first name?

Fritz: Ja, selbstverständlich.

Yes, of course.

Julie: Dankeschön. Kannst du dich erst ein Mal vorstellen bitte?

Thank you. Could you introduce yourself first of all?

Fritz: Ja, mein Name ist Fritz, Fritz Ungeböck, und ich komme aus Wien.

Yes, my name is Fritz, Fritz Ungerböck. I come from Vienna.

Julie: Alles klar. Und warum bist du nach Irland gekommen?

I see. Why did you come to Ireland?

Fritz: Ich bin nach Irland gekommen, um meine Englischkenntnisse zu erweitern und zu vertiefen, weil ich in Österreich Englisch unterrichte.

I've come to Ireland to gain further knowledge of English because I teach English at home.

Julie: Warum hast du dich für Irland entschieden und nicht für England oder Amerika, wo man auch Englisch spricht?

Why did you chose Ireland and not England or America; they speak English there too.

Fritz: In Amerika wäre es nicht möglich gewesen, da das Erasmusprogramm Amerika nicht einschließt. Und in England war zurzeit kein Platz an der Universität frei.

It wouldn't have been possible to go to America because it is not covered by the Erasmus Program and they didn't list any universities in England at that time.

Julie: Okay. Was waren deine Erwartungen bevor du hierher gekommen bist?

O.k. What did you expect before you came her?

Fritz: Also meine Erwartungen, Ich glaube ich hatte keine Erwartungen. Ich habe mich sehr darauf gefreut. Die Haupterwartung war vielleicht möglichst viele englische Leute um mich zu haben.

Well expecting, I guess I didn't expect anything. But I was really looking forward to it.

Julie: Haben sich diese Erwartungen auch erfüllt?

Have your expectations been met?

Fritz: Die haben sich sicherlich erfüllt. Ich habe mehr Gegenstände inscripiert als ich hätte müssen. Ich habe bis zu acht Stunden am Tag Englischunterricht und dadurch bin ich sehr sehr viel der englischen Sprache ausgesetzt.

Yes, they certainly have. I've registered for more subjects than I had to. I have up to eight hours of English lectures a day. Therefore the English language is always present somehow.

Julie: Sehr gut. Und gab es irgendwelche Ü berraschungen? Very good. Were there any surprises?

Fritz: Ü berraschungen gab es schon. Die Sprache wird hier sehr schnell gesprochen. Wenn es um Einheimische geht, reden die Leute ein sehr schnelles Englisch.

Surprises, oh yes. The language is spoken very fast around here. When it comes to local people they really speak fast.

Julie: Okay. Hast du dich schwer getan die Leute am Anfang zu verstehen?

Okay. Was it difficult for you to understand people at the beginning?

Fritz: Ja, ich tue mir noch immer schwer. Mit dem Akzent hier ist es nicht einfach.

Yes, it is still very difficult. It's not easy with the accent around here.

Julie: Und hast du auch generell viel von Irland gesehen? Sehenswürdigkeiten?

Have you seen a lot of Ireland altogether? Places of interest?

Fritz: Bis jetzt noch nicht. Ich habe die meiste Zeit am Institut verbracht. Zum herumfahren und für Besichtigungsreisen war nicht genug Zeit.

Not so far. I spent most of the time at the institute. There wasn't enough time to go sightseeing.

Julie: Alles Klar. Und was hältst du von den Leuten, von den Iren?

I see. And what do you think of the people, of the Irish?

Fritz: Die Iren sind ein sehr aufgeschlossenes Volk. Es passiert immer wieder, dass Leute mich auf der Straße anreden oder auch grüßen. Es ist sehr interessant, auch wenn man in den Supermarkt geht, plötzlich steht jemand neben einem und spricht und erzählt und erzählt über irgendein Problem. Das ist also ungewohnt.

The Irish are a very open minded people. Again and again, people talk to me in the street, or say hallo. It is very interesting, if you go to a supermarket, all of a sudden someone comes up and starts talking; might be any problem at all. That's unusual (to me).

Julie: Ja, das ist anders.

Yes, that's different.

Fritz: Es ist anders, ja.

It is different, yes.

Julie: Vielen Dank.

Thanks a lot..